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Ein Epochenwandel beginnt nur selten mit Paukenschlag und Stiftungsurkunde. Diese Regel muss für den Film aufgrund seiner arbeitsteiligen, ja industriellen Verfasstheit erst recht gelten. Es gibt indessen zwei prominente Ausnahmen: Was 1959 Jean-Luc Godards A bout de souffle für die Nouvelle vague bewirkte, sollte sich 1967 mit Arthur Penns Bonnie and Clyde für New Hollywood wiederholen. Anders als ihre kinderlos gebliebenen Titelhelden sollte sich die Gangsterballade bis heute als extrem fruchtbar erweisen, auch als Ausgangspunkt von Faye Dunaways steiler Karriere: Das als Einleitung zur Vorstellung von Bonnie and Clyde gehaltene Videoreferat von Hansmartin Siegrist gab Einblicke in die Motiv-, Stil- und auch Skandalgeschichte dieses erfrischend kontrovers gebliebenen Meisterwerks.

 

(Bilder: Nicholas Winter)